

| Die Schellackplatte |
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Die Seiten Schrift Emil Berliners erreichte eine Verbesserung der
Qualität und eine Vereinfachung des Verfahrens. Die Tonaufzeichnung
verlief in einer regelmäßigen Spirale von außen nach innen bei gleich
bleibender Schnitttiefe. Anfangs als Flachschrift (im Gegensatz zur
Tiefenschrift) bekannt, sind für dieses Verfahren heute die
Bezeichnungen Seitenschrift und Berliner-Schrift üblich. In der Weiterentwicklung wurde die Zinkplatte durcheine massive Wachsplatte ersetzt, in die sich die Schallrillen leichter einschneiden ließen. Das beschriftete Wachs wurde durch Behandlung mit Graphitelektrisch leitend gemacht und dadurch die Herstellung eines galvanischen Abzuges (Kupfer) ermöglicht. Dieses Positiv wird heute Vater genannt. Von diesem Vater wurden damals die Platten direkt gepresst. Und zwar aus einer Masse, die zu etwa 70% aus feinem Gesteinsmehl und zu 30% aus Schellack mit geringen Zusätzen bestand. Das Gesteinsmehl gab der Platte die Härte. Damit war die letzte Schwierigkeit zur Herstellung großer Schellackplattenauflagen überwunden. Textquelle Auszüge von Petra Becher |
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