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Marilyn Monroe (* 1. Juni 1926 in Los Angeles; † 5. August 1962
in Los Angeles; geboren als Norma Jeane Mortenson, getauft als Norma
Jeane Baker) war eine US-amerikanische Filmschauspielerin,
Filmproduzentin, Sängerin, und ein internationales Fotomodell. Sie wird
zu den archetypischen Sexsymbolen und Filmikonen des 20. Jahrhunderts
gezählt.
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Herkunft und Familie
Als Marilyn Monroe am 1. Juni 1926 im General Hospital, Los Angeles
zur Welt kam, wurde auf ihrer Geburtsurkunde der Name Norma Jeane
Mortenson eingetragen; im Dezember 1926 ließ ihre Großmutter Della Mae
Monroe, geborene Hogan sie auf den Namen Norma Jeane Baker taufen.
Norma Jeane wurde von der Pfingstlerin Aimee Semple McPherson getauft.
Der Nachname Baker verweist auf den ersten Ehemann ihrer Mutter, John
Baker. Bei dem Vornamen Norma dachte ihre Mutter an die Schauspielerin
Norma Talmadge. In vielen Monroe-Biografien wird ihr zweiter Vorname
irrtümlich ohne „e“ am Ende geschrieben.
Norma Jeane war ein ungewolltes Kind. Ihre Mutter war die Filmcutterin
Gladys Pearl Mortenson, geborene Monroe. Ihr Vater war vermutlich
Charles Stanley Gifford. Gifford arbeitete im Schnittstudio der RKO
Pictures und war der Vorgesetzte von Gladys. 1925 hatte er eine Affäre
mit ihr. Als er von der Schwangerschaft seiner Geliebten erfuhr,
verließ er diese. Er bekannte sich nie zu seiner Tochter. Marilyn
Monroe war Zeit ihres Lebens davon überzeugt, dass er ihr Vater war.
Gladys war bereits das zweite mal verheiratet. Aus ihrer ersten Ehe mit
John Baker stammen zwei Halbgeschwister (ein Bruder und eine
Schwester), die seit der Scheidung bei ihrem Vater lebten. 1924
heiratete Gladys den Missionar und Prediger Edward Mortenson. Mit
Mortenson lebte Gladys nur 4 Monate zusammen, obwohl sie von ihm erst
1928 geschieden wurde.
Die berufstätige Gladys gab ihre Tochter für wenig Kostgeld zu fremden
Nachbarn. Dort wurde das Kind übertrieben religiös erzogen. Als Norma
Jeane sechs Jahre alt war, musste Gladys sie zu sich nehmen. Das kleine
Mädchen kam nicht darüber hinweg, dass ein Nachbar ihren Hund
erschossen hatte. Ende der 20er Jahre erschoss sich Norma Jeanes
Großvater Otis Elmer Monroe aufgrund finanzieller Probleme, bedingt
durch die währende Weltwirtschaftskrise. Wenige Zeit später bekam
Gladys einen Nervenzusammenbruch und erkrankte wie schon ihre Mutter an
ihren psychischen Beschwerden. Gladys litt an ihrer Lebenslüge.
Einerseits sympathisierte sie mit den Pfingstlern und Lutheranern,
andererseits führte sie privat ein promiskes Leben. Von da an wuchs
Norma Jeane bei verschiedenen Pflegefamilien und entfernten Verwandten
auf. 1934 bekam Norma Jeane einen Vormund. Es war die beste Freundin
ihrer Mutter. Diese schickte das Kind 1935 für 22 Monate in das
Waisenhaus von Los Angeles.

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1942 wurde Norma Jeane durch ihren Vormund mit 16 Jahren
verheiratet. Ihr Vormund hatte eine Familie gegründet und konnte
bedingt durch einen Umzug von Los Angeles in den mittleren Westen nicht
mehr für sie sorgen. Gesetzliche Bestimmungen mit Bezug auf die
Volljährigkeit zwangen sie aufgrund ihrer frühen Heirat die Schule zu
verlassen. Ein möglicher Schulabschluss wurde ihr dadurch verwehrt.
1944 arbeitete sie zunächst in einer Rüstungsfabrik. 1945 wurde sie als
Fotomodell entdeckt. Sie posierte zunächst für eine Frontzeitung der
U.S. Army und etablierte sich rasch zu einem beliebten Pin-up Girl.
Noch im gleichen Jahr absolvierte sie eine Berufsausbildung zum
Mannequin. 1946 erschien sie erstmals auf der Titelseite einer
überregionalen Zeitschrift.
Karriere
1945–1949
Norma Jeane wurde 1945 von dem Armeefotografen
David Conover an ihrem Arbeitsplatz in einer Rüstungsfabrik als
Fotomodell entdeckt. Die ersten Fotos erschienen mit Hilfe des Majors
Ronald Reagan Mitte 1945 im Magazin Yank der U.S. Army. Durch den
Erfolg der Veröffentlichung ermutigt, bewarb sie sich erfolgreich bei
einer Modelagentur in Hollywood und lernte dort, wie man sich vor der
Kamera und auf dem Laufsteg bewegt. Sie ließ ihre brünetten Haare
blondieren und nahm den Künstlernamen Marilyn Monroe an. Der Name ist
eine Kombination aus dem Vornamen der Tänzerin Marilyn Miller und dem
Geburtsnamen ihrer Mutter.
In den Jahren 1946 bis 1947 formte eine Zahnspange ihre Zähne des
nachts zur Perfektion. Ihre Haarkrause wurde mit aufwendigen Verfahren
regelmäßig geglättet. Zeitweise wurde ihr spitzer Haaransatz oberhalb
der Stirn entfernt.
1946 erhielt Marilyn Monroe als Nachwuchsschauspielerin einen
Einjahresvertrag von der 20th Century Fox und nahm Schauspielunterricht
bei Natasha Lytess und Michael Tschechow. Ab 1947 war sie weltweit auf
den Titelseiten zahlreicher Zeitschriften zu sehen. Sie spielte kleine
Rollen in Filmen, wie Dangerous Years oder Scudda Hoo! Scudda Hay!.
Ihre Filmszenen in Scudda Hoo! Scudda Hay! wurden bis auf einen Satz
herausgeschnitten. In dem Film Ich tanze in dein Herz sang Monroe ihre
ersten Lieder und konnte beweisen, dass sie auch eine Gesangsstimme
hatte. Im letzten Film der Marx Brothers, Die Marx-Brothers im Theater
hatte sie neben Groucho Marx ihre erste bedeutende Nebenrolle. Er
spielte einen Detektiv und sie dessen verführerische Klientin.
1950–1954
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Durch ihre wachsende Popularität bekam Marilyn Monroe
1950 mehrere Rollenangebote. Neben den B-Movies A Ticket to Tomahawk,
Rollschuhfieber und Rechter Haken spielte sie auch kleinere Rollen in
wichtigen Filmen. Dazu gehörte ihre hervorragende Darstellung der
naiven Angela Phinlay in John Hustons Asphalt Dschungel. Sie spielte
darin die Geliebte eines älteren, feinen Gangsters. In diesem Film
erregte Monroe mit ihrem kindlichen Sexappeal beim Publikum Aufsehen.
Zeitgleich wuchs ihr Bekanntheitsgrad mit Hilfe eines einflussreichen
Hollywoodagenten. Durch dessen Bemühungen erhielt sie eine Nebenrolle
in dem mit sechs Oscars prämierten Film Alles über Eva. 1951 hatte
Marilyn Monroe ihren einzigen Auftritt bei der Oscarverleihung. Sie
überreichte den Ton-Oscar.
Im Oktober 1950 unterzeichnete sie einen Siebenjahresvertrag bei der
20th Century Fox. Marilyn Monroe konnte dadurch zum ersten Mal auf ein
geregeltes Einkommen zurückgreifen obwohl dem ein Knebelvertrag war,
der mit Bezug auf das Starsystem Auflagen an Schauspieler hatte.
Anfangs erschien sie nicht in besseren Filmen. Ihre Leinwandpräsenz war
aber bemerkenswert. Andere Filmstudios begannen um Marilyn Monroe zu
werben. Sie wurde an die RKO Pictures ausgeliehen und spielte neben
Barbara Stanwyck in Fritz Langs Milieustudie Vor dem neuen Tag.
Nach Beendigung der Dreharbeiten zum Film Vor dem neuen Tag provozierte
Monroe einen weltweiten Sexskandal. Bereits 1949 hatte sie nackt für
den Fotografen Tom Kelly posiert. Aber erst 1952 wurde eines der
Aktfotos als Kalenderblatt veröffentlicht. Das Foto zeigt Monroe nackt
auf rotem Samt. Sie begründete den Fauxpas mit der Bemerkung: „Ich
musste meine Miete bezahlen!“ Auf die Frage eines Journalisten: „Hatten
sie wirklich nichts an?“ antwortete sie: „Ja! Das Radio!“ Mit ihrer
schlagfertigen Antwort rettete sie ihre gerade begonnene Karriere. Der
Kalender wurde ein finanzieller Erfolg. Sie selber bekam 1949 nach der
Fotositzung nur ein Honorar von 50 Dollar. Im Dezember 1953 erschien
das Foto nochmals in der ersten Ausgabe des Playboy. Bis 1956 wurden
Fotos aus der Sitzung auf verschiedenen Kalendern veröffentlicht.
Wieder bei der 20th Century Fox überzeugte sie in der dramatischen
Rolle eines psychopathischen Kindermädchens in Versuchung auf 809,
neben Richard Widmark. Weitere, ernsthafte Rollenangebote blieben aus.
Ihre Darstellung im Film beschränkten sich meist auf den Typ der
naiven, blonden Sexbombe. Es folgten Komödien wie Wir sind gar nicht
verheiratet oder Liebling, ich werde jünger. Ihr komödiantisches Talent
wurde neben ihrer Schönheit gelobt. Eine Blinddarmoperation machte
Schlagzeilen und löste eine Welle von Fanbriefen aus. Zu dieser Zeit
erhielt Monroe ihre ersten Auszeichnungen, wie den Photoplay Award, der
sie als größten Publikumsliebling ehrte.
1953 spielte Marilyn Monroe an der Seite von Joseph Cotten in dem Film
Noir Niagara unter der Regie von Henry Hathaway. Der Film war ein
Meilenstein in ihrer Karriere und begründete endgültig ihren Status als
Filmstar. Sie spielte hier überzeugend eine verführerische,
gewissenlose Ehefrau welche an ihren mörderischen Plänen tödlich
scheitert.
Bereits 1952 erhielt Marilyn Monroe an ihrem Geburtstag die Rolle der
diamantenliebenden und burlesken Lorelei Lee in dem Filmmusical
Blondinen bevorzugt. Bei dem Film handelt es sich um eine Adaption nach
dem gleichnamigen, erfolgreichen Broadwaymusical. Unter der Regie von
Howard Hawks begannen die Dreharbeiten unverzüglich nach Fertigstellung
des Films Niagara. Ihre Filmpartnerin war Jane Russell. Sie singt in
dem Film ihr bekanntes Lied Diamonds Are a Girl's Best Friend.
Eine ähnliche Rolle, die der fehlsichtigen Pola, hatte sie 1953 unter
der Regie von Jean Negulesco in der ersten Cinema Scope Filmprodukrion
Wie angelt man sich einen Millionär?. Marilyn Monroe war der Garant für
das neue Filmverfahren der 20th Century Fox. Ihr attraktiver Körper
wurde mit der Wirkung der anamorphotischen Linse verglichen. In dieser
Filmkomödie spielte sie zusammen mit Lauren Bacall und Betty Grable.
Betty Grable war einst das populärste Pin-up Girl der US-Soldaten. Nach
diesem Film war es die Monroe. Im gleichen Jahr warb sie in der
Fernsehshow von Jack Benny für den Film und dessen neuem Kinoerlebnis
Cinema Scope.
1954 kam der Film Fluß ohne Wiederkehr in die Kinos. Es ist der
einzige, klassische Western in dem Marilyn Monroe eine Hauptrolle
spielte. Ihr Filmpartner war Robert Mitchum. Regie führte der Regisseur
Otto Preminger. Während der Dreharbeiten brach sie die Monroe ein Bein,
was die Produktion des Films verzögerte. In vielen Szenen des Films
sieht man sie daher nur mit verdeckten Beinen. Es kam zu Streitigkeiten
mit Preminger. Er hatte in einem Interview gesagt: „Marilyn Monroe ist
wie Lassie. Mit ihr muss man 14 mal die gleiche Szene drehen, bevor sie
an der richtigen Stelle bellt.“
Im Dezember 1953 schloss Marilyn Monroe einen Vertrag mit den United
Service Organizations. Bob Hope hatte ihr diesen vermittelt. Sie
unterschrieb für eine Konzerttournee in das kriegsverwüstete Südkorea
im Februar 1954. Dort sang sie vor den Soldaten der alliierten
US-Streitkräfte. Die kurze Tournee war ein großer Erfolg. Aufgrund
ihrer Bühnenkleidung und der eisigen Wetterlage erkrankte sie danach an
einer Lungenentzündung.
Entgegengesetzt zu ihrem lückenhaften Siebenjahresvertrages bei der
20th Century Fox aus dem Jahre 1950 schloss sie 1953 einen Vertrag mit
RCA Records. Dieser erlaubte ihr Gesangsaufnahmen aus den Filmen Fluss
ohne Wiederkehr und Rhythmus im Blut außerhalb des üblichen Soundtracks
unter eigenem Namen auf Schellackplatte, Single und Ep international zu
veröffentlichen. Unter dem RCA-Label wurden zwei weitere Lieder
aufgenommen, welche erst 1972 auf LP erschienen.
Der 1954 entstandene Film Rhythmus im Blut ist eine Hommage an Irving
Berlin und war die fünfte, farbige, großartige Filmproduktion in der
Marilyn Monroe mitspielte. Monroe spielt darin einen von sich selbst
überzeugten Revuestar. Das musikalische Familienrührstück war in den
USA ein großer Erfolg.
In den Jahren 1953 bis 1954 wurde Marilyn Monroe zum größten,
finanziellen Erfolg der 20th Century Fox. Im Jahr 1955 zeichnete sich
für sie eine kreative und berufliche Wende ab.
1955–1962
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Seit 1953 führte die Monroe Auseinandersetzungen mit
der 20th Century Fox. Sie bestand auf bessere Rollen. Mehrere
Drehbücher hatte sie bereits abgelehnt. Dies führte 1954 zu einem
Kompromiss. Für ihre Mitwirkung in dem Film Rhythmus im Blut wurde ihr
die Hauptrolle in dem Film Das verflixte 7. Jahr unter der Regie von
Billy Wilder zugesagt. Die Komödie lief bereits erfolgreich als
Theaterstück am Broadway. Sie spielte darin Das Mädchen, das im
Hochsommer ihre Unterwäsche in den Kühlschrank legt. 1955 begannen die
Dreharbeiten. Dieser Film wurde einer ihrer größten Erfolge. Die Szene,
in der ihr Kleid über einem New Yorker U-Bahn Schacht hochwirbelt wurde
legendär. In einer weiteren Szene des Films parodierte sie eine Femme
fatale bis zur Lächerlichkeit. Nach Fertigstellung des Films trennte
sie sich von ihrer langjährigen Schauspiellehrerin Natasha Lytess.
Im Dezember 1955 gründete Marilyn Monroe zusammen mit dem Fotografen
Milton H. Greene ihre eigene Firma. Die Marilyn Monroe Productions Inc.
wurde in Anteile gesplittet. Monroe besaß 51% der Firma und Greene 49%.
Zu dieser Zeit war Marilyn Monroe neben Mary Pickford und Ida Lupino
die dritte, weibliche Vertragsschauspielerin aus Hollywood welche eine
eigene Produktionsgesellschaft gegründet hatte. Dies führte in
Hollywood zu einem Skandal, zumal ihre Firma die 20th Century Fox wegen
Vertragsbruch verklagt hatte. Bezogen auf ihren Siebenjahresvertrag aus
dem Jahre 1950 hatte die 20th Century Fox trotz mehrfacher Mahnungen
die Monroe für ihre Arbeit in dem Film Das verflixte 7. Jahr nicht
bezahlt. Es kam zu einem Vergleich. Marilyn Monroe erhielt nachträglich
ihr Honorar. Der Siebenjahresvertrag wurde aufgelöst. Im gegenseitigen
Einvernehmen sagten beide Parteien zu nach Ausarbeitung einen neuen
Vertrag zu schließen.
1956 zog Marilyn Monroe nach New York. Sie besuchte Kurse am Actors
Studio und erlernte das Method Acting. Der Schauspiellehrer Lee
Strasberg wurde zu ihrem Mentor. Strasbergs Ehefrau Paula beriet Monroe
während der Dreharbeiten in den folgenden Filme. 1956 ließ sie ihren
Namen von Norma Jeane Mortenson auf Marilyn Monroe gesetzlich ändern.
Wieder in Hollywood erhielt sie viel Anerkennung für ihre Rolle als
Saloonsängerin Cherie in Joshua Logans Film Bus Stop. Diesen Film hatte
Monroe speziell nach ihren Wünschen vorbereitet, was von der Fox
respektiert wurde. Sie suchte sich im Kostümfundus extra ein
abgetragenes Kostüm, das wenig glamourös die ärmlichen Verhältnisse der
Spelunke, in der ihre Rolle als Nachtclubsängerin spielt, darstellen
sollte. Außerdem ließ sie sich sehr bleich schminken, um zu zeigen,
dass Cherie nur nachts arbeitete und wenig Sonnenlicht abbekam. Monroe
eignete sich extra für die Rolle einen Südstaatenakzent an.
In England drehte sie für ihre Firma neben Laurence Olivier die Romanze
Der Prinz und die Tänzerin. Der Film ist das einzige Werk der Marilyn
Monroe Productions Inc. in Zusammenarbeit mit Milton Greene. Monroe und
Greene bewiesen dabei viel Mut, als sie mit Sir Laurence Olivier einen
klassischen Schauspieler hinzuzogen und es kam während den Dreharbeiten
zu Spannungen zwischen Olivier und Monroe. Trotz einiger Auszeichnungen
erreichte der Film nicht den erwarteten Erfolg in den USA.
1959 war sie in Billy Wilders Komödien-Klassiker Manche mögen’s heiß
als Sugar, die Sängerin eines Damenorchesters neben Tony Curtis und
Jack Lemmon zu sehen. Der Film erwies sich als der Kassenschlager des
Jahres und ist bis heute eine erfolgreiche, weltbekannte Komödie.
Zu dieser Zeit wurde Monroes Privatleben durch persönliche Belastungen
schwierig. Ein Alkohol- und Arzneimissbrauch, wohinter sich körperliche
und psychische Probleme verbargen, wurde deutlich. Aufgrund von
Konzentrationsschwächen konnte sie sich häufig ihrer gelernten Texte
nicht mehr erinnern und erschien zeitweise Stunden verspätet am
Drehort. Dies erschwerte die Dreharbeiten und erhöhte die
Produktionskosten.
Um ihren Vertrag mit der 20th Century Fox zu erfüllen, spielte sie 1960
neben Yves Montand in George Cukors Machen wir’s in Liebe. Der Film
wurde kein Erfolg.
Ihr letzter vollendeter Film war 1961 John Hustons Misfits – Nicht
gesellschaftsfähig an der Seite von Clark Gable. Mit diesem Film
kündigte sich ein lange ersehnter Wechsel ins Charakterfach an. Der
Film wurde aufgrund seiner deprimierenden Stimmung in den USA ein
Misserfolg und dort als europäischer Film bezeichnet, weil er ganz im
Zeichen der Kritik am amerikanischen Freiheitstraum der Cowboys stand.
Die Rolle der Roslyn, die sich nach mehr Respekt, Menschlichkeit und
einem Sinn in ihrem Leben sehnt, wurde von Arthur Miller, der das
Drehbuch zu Misfits geschrieben hatte, Monroe auf den Leib
geschneidert. Monroe selbst fand die Rolle zu nah an ihre reale Person
angelehnt.
In ihrem letzten, unvollendeten Film Something’s Got to Give sollte sie
in seriöser, dem Zeitgeschmack entsprechend moderner Kleidung agieren,
aber wieder in einer leichten Komödie mitspielen. Die Dreharbeiten
zogen sich endlos hin, da sie krankheitsbedingt kaum mehr am Set
erschien. Vor Beginn der Dreharbeiten flog Marilyn Monroe nach New
York, um mit Lee Strasberg im Actors Studio an der Rolle zu arbeiten.
Als am 23. April 1962 der erste Drehtag war, meldete sie sich bei
Produzent Weinstein krank. Sie hatte sich bei ihrer Reise nach New York
eine Virusinfektion zugezogen. Insgesamt erschien Monroe nur an 17 von
30 Drehtagen. Durch ihr krankheitsbedingtes Fehlen wurden die
Drehkosten immens erhöht, was für die Fox-Studios sehr belastend war,
weil zusätzlich die Kosten der Dreharbeiten zu Cleopatra in ein
Desaster ausarteten. Noch während dieser Dreharbeiten hatte Monroe
ihren letzten öffentlichen Auftritt bei der Geburtstagsfeier des
US-Präsidenten John F. Kennedy im Madison Square Garden, als sie in
einem hautfarbenen, von Jean Louis entworfenen Kleid und mit
Hermelinstola „Happy Birthday, Mr. President“ sang. Dieser Auftritt
geschah gegen den Willen der Fox-Studios und führte letztendlich dazu,
dass Monroe entlassen wurde, weil sie krank geschrieben war und dennoch
zur Präsidentengala nach New York flog. Später sollte nach
Verhandlungen mit den Studios die Arbeit an Something’s Got to Give
wieder aufgenommen werden, der Film konnte aber nicht zu Ende gedreht
werden, weil Monroe vorher verstarb.
The Last SittingEinen ihrer letzten großen Auftritte auf
Filmmaterial, der in die Geschichte der Fotografie eingehen sollte,
hatte Monroe in Bert Sterns Serie „The Last Sitting”, die er mit der
Schauspielerin kurz vor ihrem Tod 1962 allein in einem Hotelzimmer
machte. In dem dreitägigen Fotoshooting für die amerikanische Vogue
zeigte sich die Schauspielerin entspannt und ausgiebig der Kamera.
Einige der besten Aufnahmen gelangen Stern nach eigenen Angaben,
nachdem Monroe bereits betrunken war. Einige Kontaktabzüge, die sie
unvorteilhaft wirken ließen, zensierte oder vernichtete sie allerdings
dabei, indem sie die Dias mit Nagellack mit einem „X“ zensierte oder
mit Haarnadeln zerkratzte. Stern verwendete später auch die von Monroe
zensierten Aufnahmen in seinem Buch. In manchen Biografien wurde das
Buch als Schwanengesang der Marilyn Monroe bezeichnet. Nach „The Last
Sitting“ machte Monroe allerdings noch weitere Fotoshootings, so dass
Bert Sterns Buchtitel lediglich zur Legendenbildung beitrug. Es bleibt
aber trotzdem die am umfangreichsten dokumentierte Fotosession mit ihr,
weil Stern das gesamte Material veröffentlichte.
Privatleben
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Die erste Ehe mit James Dougherty dauerte von 1942
bis 1946. Am 19. Juni 1942 heirateten die 16-jährige Norma Jeane und
der fünf Jahre ältere Nachbarssohn James Dougherty. Kurz nach der
Hochzeit wurde Dougherty eingezogen und ging für die Handelsmarine auf
Reisen. Währenddessen wurde Marilyn Monroe von dem Armeefotografen
David Conover als Model entdeckt und startete damit ihre Karriere. Am
13. September 1946 ließ sie sich von Dougherty scheiden.
Marilyn Monroe mit Joe DiMaggio in Japan
Die Ehe mit Baseballstar Joe DiMaggio wurde am 14. Januar 1954
geschlossen und dauerte nur 9 Monate. 1952 traf ihn Marilyn Monroe
durch ein arrangiertes Blind Date. Monroe sagte später, sie habe ihn
gar nicht treffen wollen. Sie stellte sich vor, er würde grellbunte
Krawatten tragen und habe Muskeln wie ein Bodybuilder. Die Ehe wurde
von der Öffentlichkeit und Klatschpresse intensiv verfolgt. DiMaggio,
der sich aus dem aktiven Baseball-Sport zurückgezogen hatte, wünschte
sich eine häusliche Ehefrau, während Monroe auf dem Höhepunkt ihrer
Karriere war. Wenn seine Frau ihm schilderte, wie sie wieder einmal
bewundert worden sei, antwortete DiMaggio stets bitter, dass er sich
gut an dieses Gefühl erinnere. Er konnte es wohl nicht ertragen, dass
seine Karriere zu Ende war und seine Ehefrau so viel Bewunderung
erhielt. Die Ehe war zwar liebevoll, litt aber auch durch den
Altersunterschied, DiMaggios Eifersucht und Monroes Verhalten gegenüber
Männern. Er verbrachte viel Zeit vor dem Fernseher und wollte nicht,
dass Marilyn Monroe aufreizende Kleider trug. Bei der berühmten Szene
während der Dreharbeiten zu Das verflixte 7. Jahr in New York, in der
Marilyns Rock vor hunderten von Zuschauern hochgeblasen wird, hatte
DiMaggio nach Aussage des Regisseurs Billy Wilder einen Todesblick.
Laut DiMaggio-Biograf Ben Cremer soll auch Gewalt in der Ehe
vorgekommen sein. Die Ehe wurde am 31. Oktober 1954 geschieden.
In den 1960er Jahren hatten beide wieder freundschaftlichen Kontakt.
Nach Monroes Einweisung in eine Nervenklinik veranlasste DiMaggio ihre
Verlegung. Es kamen Gerüchte auf, dass beide erneut heiraten wollten.
DiMaggio kümmerte sich auch um die Organisation ihrer Beerdigung und
veranlasste, dass 20 Jahre lang wöchentlich eine rote Rose an ihr Grab
gebracht wurde.
Am 29. Juni 1956 heirateten Marilyn Monroe und der bekannte Dramatiker
Arthur Miller. Monroe trat für ihn zum jüdischen Glauben über. Die Ehe
dauerte bis 1961. Sie lernten sich 1951 während der Dreharbeiten zu den
Film As Young as You Feel durch Elia Kazan kennen. In Miller sah sie
einen Beschützer bzw. Vaterersatz. Sie hatte endlich eine Familie und
kümmerte sich um Millers Kinder aus erster Ehe. Beide waren glücklich,
denn Miller liebte Monroe um ihrer selbst willen und vermittelte ihr
Geborgenheit und Anerkennung. Sie wünschten sich Kinder und Monroe
konnte sich vorstellen, für ihn ganz Hausfrau zu sein. Monroe
verbrachte zwar viel Zeit mit der Familie ihres Ehemannes, musste aber
auch auf Promotion-Tour für Manche mögen’s heiß. Miller wurde als
Kommunisten-Sympathisant diffamiert und Marilyn Monroe setzte sich für
ihn ein. Die Ehe wurde jedoch überschattet durch zwei Fehlgeburten,
aufgrund von Monroes Endometriose und ihren anhaltenden psychischen
Problemen. Er schaffte es nicht, sie von ihrer Tablettensucht zu
befreien. Miller schrieb extra für sie das Drehbuch zu Misfits – Nicht
gesellschaftsfähig, die Dreharbeiten markierten das Ende ihrer Ehe und
es kam zu zahlreichen Streitigkeiten am Set. Am 20. Januar 1961 ließ
sich das Paar scheiden. Monroe hatte unter anderem Notizen von Miller
entdeckt, in denen er sie als unberechenbare, hilflose Kindfrau
bezeichnete, für die er nur Mitleid empfinde.
Probleme mit Image und RealitätDie Kunstfigur Marilyn Monroe
bzw. „MM” wurde bereits in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts zu
einer Legende. Der Unterschied zwischen Marilyn Monroe, besser gesagt
Norma Jeane mit brünetten Locken und auffallend, natürlicher Schönheit
in früher Jugend und dem vollendeten blonden Sexsymbol wurde ab 1952
deutlich. Ihr einstudiertes Image inklusive Make-up, Mimik, Stimme und
Gang ist bis heute für sie kennzeichnend.
Marilyn Monroe betrachtete sich selbst als engagierte Schauspielerin,
welche tragendere und anspruchsvollere Rollen spielen wollte. Sie
hasste die Reduzierung ihrer Person auf das „dumme Sexsymbol”. Ab Mitte
der 1950er Jahre bemühte sie sich um ernsthaftere Rollen. Aufgrund
ihres Images hatte sie Probleme mit dem Altern. Sie war während ihrer
letzten sieben Lebensjahre kontinuierlich in ärztlicher und
psychoanalytischer Behandlung. 1962 sah sie ihren Psychoanalytiker
zweimal täglich. Ihre Manische Depression und die daraus resultierenden
Selbstzweifel versuchte sie gegen Ende ihres Lebens vermehrt mit
Psychopharmaka und Alkohol zu ertragen. In modernen Fachkreisen gilt
Marilyn Monroe heute als Opfer der Psychoanalyse.
Tod
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Marilyn Monroe starb in der Nacht vom 4. auf den 5. August
1962 im Alter von 36 Jahren in ihrem Bett in der 12305 Fifth Helena
Drive, Brentwood, Los Angeles. Sie starb an eine Überdosis des
Barbiturats Nembutal in Verbindung mit dem Schlafmittel Chloralhydrat.
In ihrer Sterbeurkunde steht „Wahrscheinlich Suizid“. Die tödliche
Medikamentenvergiftung wurde durch eine richterlich angeordnete
Autopsie am 5. August 1962 festgestellt.
Sie wurde am 8. August in einem Bronzesarg in den Corridor of Memories
im Westwood Village Memorial Park Cemetery in Los Angeles beigesetzt.
Die Bestattung wurde von ihrem Ex-Ehemann Joe DiMaggio, ihrer
Halbschwester Berniece Inez Miracle, geborene Baker und ihrer
Privatsekretärin organisiert. Die Trauerrede hielt Lee Strasberg. Die
Predigt nach Psalm 23 sprach A. J. Soldan, Reverend der Village Church
von Westwood. Die freikirchliche Trauerfeier fand im engsten Familien-
und Freundeskreis statt.
VerschwörungstheorienEbenso wie bei vielen Prominenten, die
jung starben, ranken sich auch um Marilyn Monroes Tod zahlreiche
Legenden. Die am weitesten verbreitete, aber bis heute nicht belegbare
Verschwörungstheorie zu ihrem Tod besagt, dass John F. Kennedy sie
durch die CIA habe ermorden lassen, da seine Affäre mit der
Schauspielerin eine Gefahr für sein Amt gewesen sei. Jedoch finden sich
zu der angeblichen Affäre Monroes mit Präsident Kennedy keine genauen
Erkenntnisse. Monroe äußerte sich in Interviews nie über eine Affäre.
Auch Mitschriften von Tonbändern, die Monroe wenige Tage vor ihrem Tod
für ihren Psychoanalytiker Ralph Greenson besprochen haben soll und die
nach ihrem Tod in der Los Angeles Times veröffentlicht wurden, geben
keine Auskünfte über ein gemeinsames Verhältnis. Jedoch sollen laut der
Haushälterin Eunice Murray und Freundin Pat Newcomb vor dem Auftritt
auf der Geburtstagsfeier zahlreiche Telefonate zwischen Monroe und
Kennedy stattgefunden haben. Ebenso soll sich Monroe über eine Nacht
mit dem Präsidenten geäußert haben, was aber nicht bewiesen werden
kann. Jackie Kennedy wollte, als sie erfuhr, dass Monroe auf der Party
ihres Mannes auftreten werde, den Feierlichkeiten nicht beiwohnen.
Angeblich bestand auch zwischen Justizminister Robert Kennedy und
Monroe ein Verhältnis. Die beiden hatten sich durch Peter Lawford, den
Schwager der Kennedys und Marilyn Monroes Freund, kennengelernt. Sicher
ist, dass John F. Kennedys Bruder Robert zusammen mit seinem Schwager
Peter Lawford die Schauspielerin am Tag davor und in der Nacht ihres
Todes unter ungeklärten Umständen aufgesucht hat. Überdies sind in der
Todesnacht unzählige ausgegangene Telefonate aus Monroes Haus belegt.
Die These, dass die Kennedys Monroes Tod verursacht hätten, wurde erst
1986 in einer BBC-Dokumentation aufgestellt.
Von Donald Spoto stammt eine Behauptung, Monroes Tod sei infolge eines
groben ärztlichen Kunstfehlers eingetreten. Demnach habe ihr Psychiater
Dr. Ralph Greenson ein Klistier mit Chloralhydrat gegen ihre
Schlafstörungen verabreicht, obgleich sie zu diesem Zeitpunkt bereits
ein Barbiturat genommen hatte, das ihr ein Arzt namens Dr. Hyman
Engelberg verschrieben hatte. Engelberg war ursprünglich von Greenson
selbst beauftragt worden, Monroes Medikation zu übernehmen. An jenem
Abend des 4. August gab Greenson, ohne vorher Rücksprache mit Engelberg
zu halten, Marilyn das besagte Klistier mit Chloralhydrat, das mit dem
von ihr zuvor eingenommenen Barbiturat einen tödlichen Cocktail
bildete. Laut Obduktionsberichten des Pathologen Thomas Noguchi starb
Marilyn Monroe an einem Barbiturat und er vermutete ebenfalls
Chloralhydrat. In ihrem Magen wurden allerdings keine unaufgelösten
Kapseln gefunden, die bei oraler Aufnahme hätten vorhanden sein müssen.
Es ist aber bekannt, dass sie die Kapseln aufbrach und das in ihnen
enthaltene Pulver in Wasser auflöste, um eine schnellere Wirkung zu
erzielen. Tatsache ist, dass bei der Obduktion eine violette Verfärbung
des Dickdarms auffiel - dies spricht für eine Verabreichung der
tödlichen Dosis durch einen Einlauf. Auch sind heute keine der damals
eingelagerten Gewebeproben mehr erhalten, so dass die Todesursache von
Marilyn Monroe nicht zweifelsfrei geklärt werden kann.
Die neuesten Erkenntnisse nach den Aussagen John Miners, der bei der
Obduktion Monroes zugegen war, stellen allerdings einen anderen
Zusammenhang zwischen dem Barbiturat Nembutal und dem Chloralhydrat
her. Nembutal war in sehr hoher Konzentration im Körper vorzufinden.
Einer oralen Einnahme (Selbsttötung) widerspricht die Tatsache, dass
eine so hohe Dosis sofort tödlich gewesen wäre. Die Leberwerte sprechen
aber dafür, dass die Substanz vom Körper langsam aufgenommen wurde und
in der Leber abgebaut werden sollte. Da eine Tabletteneinnahme mangels
Spuren im Magen und auch eine Injektion auszuschließen sind, muss
Marilyn Monroe das Nembutal über einen Einlauf verabreicht bekommen
haben. Das Chloralhydrat, mutmaßlich oral in einem Drink mit einem um
22 Uhr eintreffenden unbekannten Besucher aufgenommen, könnte als
Betäubungsmittel gedient haben. Hierdurch wird die Theorie der Tötung
untermauert.
Nachlass
Die Persönlichkeitsrechte von Marilyn Monroe besitzt
heute die 1999 gegründete Firma Marilyn Monroe LLC. Eine beauftragte
Agentur verwaltet das Copyright mit Bezug auf das Image der
Schauspielerin. Darunter fällt ihr Aussehen, ihr Name, ihre Signatur
und ihre Stimme. Das Copyright für Fotos, Lieder und Filme gehört nicht
dazu. Die Agentur vermarktet Monroe z. B. in der Werbung und
Modebranche, oder für allgemeine Produkte wie z. B. Modeschmuck,
Puppen, Kalender, Poster, Postkarten, Bettwäsche, Aschenbecher und
Toilettendeckel. Mit Bezug auf die Pressefreiheit und die Bildende
Kunst haben ihre verbliebenen Persönlichkeitsrechte keine rechtliche
Bedeutung.
Diese Sachlage entstand durch das zum Teil ungeschickte Testament von
Monroe aus dem Jahre 1961. Im Jahr 1962 war vorgesehen das Testament zu
ändern, da sich Monroe von ihrer ehemaligen Psychoanalytikerin getrennt
hatte. Marilyn Monroe hatte die Ärztin im Testament bedacht. Die
Marilyn Monroe LLC gehört anteilsmäßig zu 100 % der dritten Ehefrau von
Lee Strasberg. Ihm wurde nach Abzug der gesamte Privatbesitz und noch
bestehende, geschäftliche Anteile durch das Testament zugesprochen.
Dies geschah erst nach dem Tod von Monroes Mutter am 11. März 1984. Lee
Strasberg war aber bereits am 17. Februar 1982 verstorben. So wurde das
restliche Vermögen komplett der jungen Witwe zugeschrieben, da Lee
Strasberg seine restliche Familie enterbt hatte.
Die Firma Marilyn Monroe LLC ist umstritten. Seit 1999 wurde sie
mehrfach verklagt. Die Klagen werden durch Vergleiche befriedet.
Verschiedene Gesetzgebungen in den Staaten der USA verhindern eine
allgemein gültige, juristische Grundlage. Auch wenn die Firma
zusätzlich in verschiedenen Ländern eingetragen ist, gibt es für den
internationalen Markt keine rechtliche Verbindlichkeit.
Die Marilyn Monroe LLC erwirtschaftet derzeit einen Jahresumsatz von ca. 2,5 Millionen Dollar.
Textquelle Wikipedia
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